Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
JPEG-Download
 

„ begäbet, und durch schulfüchsissche Grillen nit verderbt>, sind Ick, habe diesen Brief beynahe ganz einge-rückt , weil man daraus einen sonst bloß durch seine,schon allzusehr vergessene, Schiveitzergeschichte ehemalsberühmten ?Kaim , wie ich denke noch von einer andernSeite kennen lernt, die seinen Einsichten und seinemHerzen die größte Ehre macht.

Xro. XIII.

Die Addreffc des crstern lautete : A Monsieur Hal-bem, Spectateur ä Zuric , loge chez Mr. Joseph Lin-dinner &c. und ein Theil seines Jnnhalts entsprachdieser launigten Aufschrift nicht unfein. Er fangt damitan : Gilts ein Batzen , Zuricb wird durch diesen neuenSpectateur im Satz so polit wie Paris. Alsdann erzähltder Verfasser, er habe unlängst in einer lustigen Gesell-schaft von einem Espritfort behaupten gehört : „ Die„ Affen seyen eine Gattung Menschen , deren der erstein der Geburt verwahrloset, und durch die Ungeschick-„ lichkeit d>er Hebammen so verderbt worden, daß der„ armselig«« Stammvater dieses Geschlechts es nit höher„ bringen können , als bis zu der Vehigkcit der AffenDaher so viele Eigenschaften , welche Affen und Men-schen noch immer mit einander gemein hatten; und un-ter denselben besonders der Nachahmungstrieb. Diesemhabe auch der neue Spectateur seinen Ursprung zu dan-ken i „ Ist aber zu glauben (heißt es) daß selbiger z. E.„ nur so viel vcrmögeir werde , daß man in Zürich bald„ keine ?ausicapes, welche Pollux so wohl beschreibt, an„ den Halsen der Geistlichen mehr sehen, und den Cala-» thum oder Panasimn Serapidis von ihrem Haupt ver-„ bannen werde? Ist es zu hoffen , daß künftighin ein» Mann sein Weib an Sonn-und Festtagen besser iif» dem ordentlichen Ceremonihabit kennen werde? Soll