an sich haben. Wie es indessen mit der Sache seynmag , so muß man seinen Bemerkungen Gerechtig-keit widerfahren lassen. Die Mannschaft, die dassechzehnte Jahr zurückgelegt hat, verhalt sich un-ter den Reforinirten und Catholicken, wie 4000,zu 500.
Der vornehmste Schieferbruch ist trti Sernftthal,wo man grosse Tafelstücke bricht, und einen berrächr.lichen Handel damit treibt. 48. S. (4 >
(4) Unter diesen Schiefern findet man eine unzähligeMenge/ worauf die schönsten Abdrücke von Erde-und Meer - Pflanzen , Insekten , Fische, ganz oderskeletirt sind; ich habe welche gesehen , die man aufdem Biattenbcrge ausgelescn hat / deren Nettig-keit / Vollkommenheit und Grösse nichts zu wün-schen übrig liessen.
Zusätze über G l a r u s.
Ich muß hier mehrere Züge der Beschreibung des,Cantons Glarus beyfügen, und nämlich eine meinerVergreisen durch denselben erzählen; zuletzt werde ich dasGemählde seines moralischen und politischen Zustandesdamit enden/ daß ich Rechenschaft von einer Landöge-meinde ablege / der ich beygewohnt habe.
Die Ebnen des Cantons Glarus sind von den Ebnendes Cantons Uri durch Felsenwände von ausserordent-licher Höhe getrennt/ welche zugespitzt , also die Anhö-hen zu beyden Seiten gleich stozig sind. Dieses fel-sichte Gebirge ist volle vier Stunden lang. Die flachenBreiten darauf sind mit Viehweiden bedeckt / welchebeyde Cantons unter sich theilen.
Im Henmonat 7777. war ich zu Altdorf/ dem Haupt-
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