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eine breite Schrunde, umd eine ganzen Strecke Berges,die aus beweglichen Bruchstücken besteht, welche unsunter den Füssen wegrolüten, und das Herabsteigen ziem-lich sauer machten . einte» Weg heissen kann. Gau; er-müdet und hungrig giengen wir nun in eine Hütte,wo man uns Milch gab. Nichts ist ländlicher, stillerund hirtenmäßiger, als dieses Thal. Es scheint garkeinen Ausgang zu haben, und von der übrigen Weltganz abgesondert zu seyn; denn die entsetzlichsten Boll-werkcr verbergen es vor dem gierigen Blicke, und um-geben es ringsum.
Nach einer Stunde Rast setzten wir unsre Reise fort,und waren nunmehr des Weges halber, den wir zu nehmenhätten, vollkommen berichtet. Das Thal geht merklichabwerts, und verengert sich bis an die Landmarch,welche den Canto» Uri von Glarus scheidet: Hier wirdaus dem Thal ein ganz wilder Schlund, der sich ineinem andern mehr ausgehöhlten Thale öffnet, daseindüstrer Tannenwald in feiner ganzen Ausdehnung be-schattet; die Lmdmatt geht mitten durch dasselbe, undrollt mit Geräusche über zerbrochene Felscnstücke weg.Wir verirrten uns in diesem Walde; und giengen längsder Seite des Stromes, welcher, unserer Meynungnach, sich in den Ebnen des Glarnerlands ergiessen soll-te , wovon wir, wie wir wol wußten, nicht mehr weil ent-fernt seyn konnten, als wir mit eins wahrnahmen, daß derTon seiner Wellen ganz anders ward, und das Gcmur-mel ernster lautete, und weiterhin bey den Bäimenwiederhohlt ward. Wir begriffen bald, es müßte hierirgend einen beträchtlichen Wasserfall bilden, und eswürde ein Wagspiel seyn, mehr vorzurücken. Wir äir-derten demnach unsere Richtung; und traffen bald zweenBauern an, die, wie wir, auf Glarus giengen, unduns zu Wegweisern dienten. Das Heruntersteign ist