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linken Seite des Berges, der eine Oeffnung zeigt, mit«ins eine Wendung. Kaum kömmt man hier an, soändert sich pllötzlich die Scene; das Thal verschwindet,und man biefiridt sich auf einer kleinen Ebne, durchderen Mitte eint geruhiger Bach schleicht, der allcntbal-bcn von Fehlen umgeben wird. Diejenigen, welche ge-rade vor uns waren, siandcn ganz regelmäßig in einerLinie, perpendicular über einander, und stellten demAnschein nach eine alte Festung, mit Thürmen in denFlanken, vor; einiche schlechte, aus Stein gebaute, aberverlassene Hüttchen waren um den Bach herum zerstreut,und machten vollends die ganze Verzierung dieser Einö-de aus. Diese Lage und die verschiedenen Ausgange setz-ten uns in Ansehung des Weges, den wir nehmen soll-ten, in Ungewißheit; wir entschieden nns nach der mei-sten Wahrscheinlichkeit, und giengen längs der Felsen-wand hin, durch ein Thal , das zur Rechten durchdie beträchtliche Kette des Gomliberg bcgränzt wird,die mit ewigem Schnee bedeckt ist, und in welcher rings-um Gletscher stehen, die von Spitzen von Granit be-herrscht werden, deren düstre Farbe mit jener ihremWeiß stark contrastirt.
Nach einem Wege von drey Viertelstunden erreichtenwir das Ende dieses Thales, und sahen unter uns,in derselben Richtung, ein anderes, das breiter undfruchtbarer, auf der linken Seite durch eben die Felsen-wände , auf der rechten aber durch den Gomliberg ein-geschlossen wird. Dieses Thal, das sich ganz vor un-serm Auge entw'ickelte, stellt ein ungemein reißendes Ge-mählde dar; seiine fette Weiden zeigen hin und wiederWvhnhütten, umd werden durch die Lindmatt bewäs-sert, welche, nnit Bäumen besetzt, sanft am Fusse desGebürges wezlaiuft. Wir stiegen in dieses herrliche Thaldurch einen eh« jähen Weg herunter, wenn man je