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lhal ist sechs gute Glarnerstunden. Wir rührten hier einwenig aus, und genossen etwas Speise; nachher mach-ten wir uns wieder auf den Weg.
Man kan sich keinen Fleck der Erdflache vorstellen,der besser bevölkert w äre als die Ebne des Cantons Gla-rus. Don Linthal weg kamen wir noch durch siebenbeträchtliche Dörfer, ehe wir in dem Flecken Glarusanlangten, der doch nicht mehr als sechs Stunden weitdavon ist. Neben diesen Dörfern sind noch andre ge-ringerc, nebst vielen Hütten umher zerstreuet, die zubeyden Seiten des Weges sind, und die herrlichstenAussichten darstellen. Hier kündigt ein Grupp schönerund wolgebauter Häuser die bequeme Umstände an, indenen die Landleuthc sich befinden; Weiber und Kinder sindUm die Wohnungen herum versammelt, wo sie sich fielstsig mit verschiedenen Arbeiten beschäftigen. Weiter tiefgen grosse fruchtbare Matten; prächtige Obstgarten, dieeinen herrlichen Beweis von der Fettigkeit des Landesgeben; zahlreiche Bäche, durchsichtig gleich der sie um*gebenden Luft, und rein wie der ewige Schnee der sienähret, befruchten die Erde, und bringen Trieb und Ge-sundheit in alle Theile des Wachsthums. Aber, wennman seine Augen einen Augenblick abwendet, um dieprächtige Einfassung zu bewundern, welch Schau-spiel, welcher Neichthuml . .. Eine Kette stro-
tzender Gebirge, zugleich die Ringmauer, der Schatz,und die Zierde des Landes, nmgiebt die Aussicht vonallen Seiten; unzugängliche Eisberge krönen ihre dro-hende Gipfel, und contrastiren mit den Felsen auf denensie liegen, und mit den Viehweiden, die sie zu beschützenscheinen. Wenn man auch nicht wisite, daß diese un-geheuern Massen die grosse Wcrkstatte der Natur, undder Wassersammler für unsre Flüsse seyn, so würde niansich doch nicht drüber verwundern, daß die Natur ocn