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von den dreyen, welches du willst — Mahler und Dich-ter treffen in keinem zusammen.
In der Natur sind Handlungen und Bewegungensucceßif; jede hat Anfang, Mittel und Ende. Ange-nehmen nun, sie seyen Folge einer körperlichen Rraft,und aussern sich auf der Oberfläche des Körpers als ei-gentliche Würkungen und nicht als Symbole —wie behilftsich der Mahler , und wie der Dichter? Jener hascht denAugenblick, in welchem die Bewegung vor jedem andernso stark ausgezeichnet ist, daß der Beschauer seines Bildesaus dem dargestellten Moment auf Anfang und Endeschliessen, und beyde in seiner Fantasie aufwecken mußoder kann. Der Dichter hingegen , der die einfache Be-wegung eines Körpers durch Beschreibung nie bestimmtnüanzieren wird, bekümmert sich um die Nüanze garnicht; er nennt sie blos , und wird Prosaist : Oder willer sie meiner Fantasie beschaulicher machen, so bedieirt ersich einer Bergleichung: Oder die Bewegung , die derMahler momentan gab, löst Er in fortschreitende Hand-lung auf. So sagt wieland:
Allem beym ersten Stoß, der Hüons gutes CchwerdtAnf seinen Harnisch führt, vergeht ihm schon das Lachen;
Das Blut schießt wie ein Strohm den Hals empor, und sperrtDes Athems Weg in seinem weiten Rachen.
Er fällt , wie auf der Stirn des Tanrus eine FichteIm Donner stürzt; der Thurm, das Feld umherErbebt von seinem Fall; er fühlt sich selbst nicht mehr :
Sein starrend Auge schließt auf ewig sich dem Lichte.
Obero» IH. Ges. 0t. z6. 37 -
Wie kann hier der Mahler mit dein Dichter zusanr-mentreffen , und wie ihn erreichen ? Auf Schlag folgtFall, auf diesen der Tod; dieß wäre Hauptidee. Inwelchem Moment der succeßifen Bewegung der Mahlerdie Handlung nachzubilden suche, so kann er keinen auss