und L. Stadt Chur schon so lang geschwebte, und gefähr-lich aussehende Streit-Geschäft zu seiner völligen Be-ruhigung bringen mögen, als haben wir unsern Ab-scheid aus diesen hoch befreiten Rhactifef^en Landen nichtwol eher ncmmcn können , wir hetten dann zuvor Un-ser treu gemeintes Pundtsgcnößischcs Gemüth und auf-richtige Gedanken über dasjennige, so wir zeitwahren-den Unsers Aufenthalts dieser Orten wahrgenommen,gegen Euch U. G. L. E. und PG. offenherzig ausge-schüttet. Wir fanden deswegen, daß bej mehr alsdritthalb hundert Jahren daher die vorhin schon befrey-te Gemeinden jeden Lobl. Punkts (nmb sich und ihreNachkommen durch vercinbahrte Kraffte in desto meh-rere Ruh und Sicherheit wider allen Anlauff der Wi-derwerthigcn zu setzen, und ihr Glück, Wohlfahrt undHeil zu beförderen) sich anfänglich zwaren in absonder-liche Uepublchueu zusammen verbunden, aus welchennach der Hand der weltberühmt frcjc Stand Gemeinerdrej Pündten erwachsen, welcher durch aufgerichtete sehrstattliche, zu Bcsteiffung ihrer Freiheit, Handbab gu-ten Zucht und Ehrbarkeit, und Abwendung alles ver-derblichen Uebels höchstnothwendigc, ja aus recht pa-triotischem Gemüth ausgesinnetc kunciamentai- Satzun-gen zwaren unter villfalttigen Landzerstörlichen Anlauftfen, welche die ansehnliche Uepubiigue öffters auf die Spi-tzen ihres Untergangs gesetzt, dennoch aus grosser Gü-te Gottes bis aus gegenwärtige Stund aufrecht erhal-ten worden. Wir gewahrten, daß die Natur und derEinwohneren gutes Bomporament diesem Land villcr-hand grosse Vertheil zugeleget, indem dasselbe mit hohenGebirgen und engen Paßen, gleichsam als mit Bohlwer-ken, umschanzet; das Land an Wein-Gewachs, Viehc-zncht, auch etlicher Orten an Getreid, so fruchtbar, dassks von ein und ander!« ttrberfluß auch den Benachbarten
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