Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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n btätveiten aber auch zu meiner Freud, je nachdem mein„ bizarrer Geist sich in einer Asliete befindet) in Gesell-» schuft solcher Kreaturen , welche mit Einbildung, Uiv„ Wissenheit , Aberglauben, Prejuges &c. &c. angefüllt» sind , so mache ich mir, unter fast continuirlichem

Stillschweigen eine Lust, die verschiedenen Thorheir» tcn dieser Leuthe ;u distinguirm , die differenten„ Quellen derselben zu untersuchen , und , wo möglich,n davon zu xrofftiren, auch mich bey einem guten Freund„ heimlich darüber zu mocguiren , sonderlich wann es» Leuthe angeht , deren man aus einer lappischen 6ien-» seance nicht öffentlich spotten darf, wie sonst das„ franclle Naturell und die Neigung zu einer ungezwun-» genen Freyheit, diß Lands zimlich nahe Erlaubniß gäbe.» Mir allem diesem aber ist nichts süsser, als entweder» alleinig in seinem Ladinet , oder bey ein Paar guten», Freunden alle differente Refforts des menschlichen Ger» müths , und davon abhängende Passionen , Actionett„ u. s. f. zu überlegen, und die Leuthe, so sie was Wir» driges von einem coneipiren und vernehmen lassen,

*> zu verachten &c, „ — Hier folgt ein- vortrefliche Stelleaus La Motte: Ueber das Vergnügen, welches einem weüsen Manne die Einsamkeit gewährt.

Nro. XVIII.

Dieß waren Nro. XX. und XXII- XXIV. des erstenSemesters. Zuvor noch ein Wort von Nro. XIX. dessenin der Chronick der Maler keine Erwähnung gethanwird. Es ist von Lodmer, und vortrefflich. Hier zei-gen sich beyde, sein Muth und sein Geschicke an der Ver-besserung des verdorbnen Geschmackes in Deutschlandzu arbeiten, schon in aller ihrer Stärke. „ Eine Jma-„ gination die sich wohl cultiviert hat (fangt er an) ist» eines von den Hauptstücken < d urch welche sich der