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-- gute Poet von dem gemeinen Sänger unterscheidet,» u. s. f. Daß Opitz den Rang vor Menanres prctew„ diren kann, geben ihm das Recht diese schönen und»> abwechselnden Bildnissen, die er gemachet hat, und„ in welchen er die Natur mit denen Farben und in der„ Gestalt gemahlet hat, die ihr eigen sind. Ich bediene» mich mit Fleiß dieser Metaphore; denn die erste und*> einzige Regel, welche ein jedweder Schreiber und„ Redner nachzufolgen hat , und welche ihm mit denen„ Mahlern gemein ist , die ist diese, daß er das nalür.„ liche nachspüre und copiere. Alle die andern Regeln ,» daß er anmuthig, delirat, hoch schreibe, sind in diesr» eingeschlossen, und fliesten daraus ab. Wenn er denn„ von einer anmuthigen Sache natürlich schreibet, so» kann ich sagen, daß sein Stylus anmuthig, schreibet„ er von einer Delicatcssc natürlich , so wird der Stylus» deli.at, und er wird hoch , wenn er von einer Sache» natürlich redet, welche die Menschen bewundern und» groß nennen. Daß nun Opitz natürlicher dichtet alskNcnames , ist dieses die Ursache, weil er nicht allein» mehr Sachen dnrch die eigene Erfahrung und die„ sung in seine Imagination zusammengetragen, sondern7» noch an denjenigen Sachen, die ihm aufgestossen, und-- die Hunoldm vielleicht auch in die Sinnen gefallen,„ mehrere Seiten und Differenzen wahrgenommenDer Schüler der Natur » (heißt es weiter) „ muß so» nahe zu den aufstossendcn Objecten tretten , und die» Augen so wohl offen behalten, daß ihm weder die all--zu weite Entfernung sie kleiner machet, noch die Nahe» mit einem Nebel überziehet 5; . — „ Wenn ich» (fahrt» er bald fort) „ ferner untersuche waruin Opiy die*> Imagination freyer und ungebundener bewahret,.und» die Disiractionen ausgewichen , welche Hunoldm die» Menge der Objecten und andere Uinsl-Ulde erwecket ha»