Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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„ Mahlers und Bildhauers seine, dieser ihre Werke hin-„ gegen einen grösser» Einfluß in die Imagination ha-„ den , und stärkere Jinpreßionen in dieselbe machen,„ als keine Beschreibung des erster» thun kann » ; unddabey die bekannte Stelle aus Opitz an Strodel ange-führt. Am End dieses Blatts werden die Verfasser derSittengemählde in Schutz genommen , » um dieselben» bey gewissen Leuthcn ausser die Schuld einer Bosheit» zu setzen , welche mit aller Gewalt Schlüssel zu denen» Namen begehren, auch selbst erdichten, welcher ein» Moraliste sich bedienet » : „ Die Personen denen er» Namen giebt (heißt es) bestehen nur in der Einbil-» düng , in wahrender Zeit das Laster oder die Tugend,» die er abschildert , ganz real ist. Also kann man ihn» nicht zur Verantwortung aller jener Schlüsseln zeuhen,» die ein jedweder nach seinem Belieben machet, und in» die Welt hineinwirfft. Wenn jemand hierinnfalls kann,, angeklagt werden, so ist es einzig derjenige, der einen» solchen Schlüssel sorgfältig ist zu schmieden, und der„ ihn für wahrhaft verkauffet „.

In Nro. XXll. ebenfalls von Bodmer, machtet sei-nem Sinne ( Beiste) Vorwürfe, daß er sich erkühne,sich zum Sittenrichter in seinem Land auszuwerfen, undden Zuschauer Nachzuahmen : »Hättest du bedacht»(redter ihn unter anderm an ) » wie grosse Vortheile dem Enr„ gcländer seine hohe Dernunfft, sein heisser Geist, sein» Stillschweigen (das versteh ich nicht) seine polite„ Nation vor dir gegeben „ ? — » Willst du diejenigen» Menschen klag machen , welche so viele hundert in» Folio gelassen haben, wie sie sie gefunden » ? SeinGeist antworte« ihm , nebst viel Mehrerm : „ Ich straffe» doch nicht allezeit; und wenn ich wenig Leuthe lobe, so„ ist die Schuld nicht mein , daß ich wenig! Lobenswür->- dige antreffe. Aber wenn ich einen Narren sehe der