Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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nicht nur artige Briefe, sondern auch ganze Discourfcit„ eingesendet, woran es ihnen hingegen in unsern Steiiu-, 3 klippen gänzlich gebreche Uederhaupt hoffen sienicht, mit ihrer Arbeit viele Leuthe, aber doch sich selbstweiser zu machen ; sie wollen darum so lange damit fort-fahren, bis sie es wirklich sind. Am End bitten sie Lau.fern nochmals um seine Beytrage, welches sie am leich-testen zu jenem Ziel fuhren könnte, u. s. f.

Unterm nämlichen Dato schrieben sie an Zollikoftrund Zelkweger : Könftig werde der Cotteric Sekretarihnen alle Monathe „ihre kam, projecte , pro^reßen „,u. s. f. berichten , „ in der Meinung „ (heißt es) , 3 daß„ Ihr Euer Gutachten darüber freymüthig einsendet

— Dann entschuldigen sie sich wegen einigen Verände-rungen , die sie mit ein Paar von Z. und Z. eingesand-ten Beytragen vorgenommen , u. s. f. „ Den Geschmack„ unsrer Mitbürger „ ( fahren sie fort) „ haben wir35 nunmehr trcflich kennen gelchrnt. Sie gehören übcr-33 Haupt in die Klasse der Halbgelehrten, und ihre Ur-„ theile bezcuh>cn sich meistens nnr auf die Aussenwerke.33 Disdahin Haie sich noch kein Criticus hervorgethan, der,j die Richtigkeit der Gedanken, der Carafteres und,, Schlüssen angetastet. Sie haben eure blinde Hochach-„ tung für d:e Schriften des Engellandcrs , welche die„ wenigsten vo» ihnen lesen, und noch wenigere vcrstc-„ hen. Er verdienet zwar ihre Estinn ; aber sie ver-„ schwenden sie ihm nur darum , weil er fremd istHier folgt ein Urtheil über den Zuschauer, in den näm-lichen Worten , wie^oben in dem Schreiben an Läufer.

— Dann gehen sie ihren Freunden Nachricht von der Zu-schrift an Sterke, und äberschicken ihnen einige Thema-ta , mit Ersuchen, gelegentlich darüber zu denken , undzu schreiben. „ Den Rath, den uns Herr Zollikofer„ ehedessen mitgetheilt hat, (heißt es k haben wir also