Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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sevit / den er schon längstens kenne, und seinen Beicht-vater und Dutzbruder nennt, macht er ungcmcin vielRühmens. — Auch im Appenzellerlande finde sich eherhie und da ein gescheuter Bauer der an den JürcherscheirMahlerblattern Gefallen trage, als (mitAnsnahm einesgewißen Doktor Groben) unter den sogenannten Ge-lehrten. Nur mäße man jenen das eint und andre frem-de Wort erklären. Mals les gens habilles de noir &cen fraises blanches, qui pour la plupart n’ont ni de Lit-terature ni'jugement dans ces fortes de matiere, n’ycomprennent presque rien. Ils dilent oiii , quand ilfaudroit dire non, & non, li oiii &c. &c. Am Endredt er von dem brittischen Tatler, der den Spectatotnoch übertrefen , und früher als der letztre geschriebenseyn soll.

Unterm io. November schrieb Läufer von Bern, undbittet die Cottcrie , künftig alle Complimente gegen ihnzu sparen, weil es Menschen, welche andre besser ma-chen wollen, übet anstehe, sich selbst durch Schmeücheley zu verderben. Auch er, will ihnen weiter überihre Produckte die Wahrheit , wie er sie findet , ftcyheraussagen. In Ansehung der Vermeidung fremder Wör-ter , und mehrerer mit Geist und Salz vermischter Ein-falt und Klarheit des Ausdruckes, glaubt er, sie hattensich ein wenig gebessert. Hingegen rüget er: „ Daß sie,, bisher immer zu viel bloß mit Gelehrten geredet, wel-p che doch den geringsten Theil der / leiischlichen Gesell-„ schaft ausmachen». Wenn sie es könftig mit jeder-man, und zuinal mit dem Frauenzimmer auf eine ange-nehme Weise thun, so verspricht er ihnen einen nam-haften Zuwachs von Lesern. Endlich schließt er einenAufsatz bey, welcher nachwerts im zweyten SemesterN r °. XIV. erschien.

Aus einer Zuschrift der Mahler an die Herren Zolls.