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» se« , oder leset sie auf diese Weise mit Application» und Nutzen. „
Nro, IX. wider die blinde Nachahmung, unddas Vorurtheil des Ansehens, von Zollikofer; voll,nicht eben neuer, aber durchgehends richtiger Be-merkungen.
Nro. XI. Von Bodmer und Breitinger zugleichverfaßt, enthalt eine kurze Geschichte der Bärte, undeine launigte Vertheidigung des Abscheerens derselben.„ Jederman »(heißt cs unter andern,) wird dem Glü-„ cfe danken, das uns eingeblasen hat, die Bärte weg-» zuscheren, der nachsinnen wird , was wir heut zu» Tage für Monstra auf der Brücke sehen würden, wenn» die ausschweiffende Neuerungs - Begierde ihre Tyran-» nie mit gleicher Wuth über die Barte ausgeübet hätte,„ wie sie über die Haupthaare gethan hat. Ein seder„ hatte feinem Bart eine andre Figur geben wollen;„ der eine würde ihn in Locken gekraußt haben, der an-„ dere hatte den feinen in Zöpsse oder Allonges gefloch-„ ten; und wer kann jaid) versichern, daß ein andrer» ihn nicht gar in einen Haar-Sekel eingekleidet hätte?»
Nro. XII. Ueber die Vortheile der SokratischenLehrart, von Breitinger. Zuerst wird die schöne Stelleaus pltttarch von Sokrates Lehr-und Lebensweise ange-führt ; dann bemerkt, worinn die erstre von ander» Lehr-methoden feiner Zeit abgewiechen. » Er war de> erste,» der alle Wissenschaft inner die Cirkel der Morale ein-„ geschloßen hat.» — »Das Absehen seiner Gespräche„ war, entweder die Leute auszuforschen, oder zu wi«» derlegen, oder aber von der Tugend zn unterrichten.Herzählung der Kunstmittel, seinen Zuhöret» beyzukom-men, und sich dieselben gewogen zu machen. *•) Er stell-te sich an, als ob er von andern den Unterricht begehre,und trieb sie durch feine Fragen so sehr it* die Enge,