Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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V.

Von der Auswahl eines Ehegatten.*)

Fortsetzung.

(S. Mus Scptcmb. S- u- f-)

deichten wir z. V. unser Aug auf ein Haus, da derHausvater und die Hausmutter schon bey ihrer Verbin-dung namhafte Mittel zusammengebracht. Keinem vonbeyden fehlt es weder an Verstand noch an Geschicke,das Erworbene zu erhalten und zu äuffnen. Niemandwird sagen können, daß der Mann dem Spiel oder denWeibern nachlaufe , oder daß die Frau auch nur unterdiejenigen gehöre, von denen es heißt : Sie tanzte gutund kochte schlecht; vielmehr wartet er seinem Gewerb,so gut als immer ein andrer , bis es Halbdrey **) lauetet, ordentlich ab: Sie hinwieder bleibt, aussert derDonnstagsgesellschaft ***) , und den Sonntagen , daman die Eltern besucht, gewöhnlich fein zu Hause beyKindern und Dienstboten. Noch mehr : Beyde sind inder Stadt als ganz gute Leuthe bekannt und beliebt: DieFrau gehört eher unter die Schönen und Artigen ; derMann ist ein halber Gelehrter; an der Zwölferstell ****)wird es ihm , Aufführung und Familien halben auchnicht fehlen. — Nicht wahr, Erito! Das ist eine natür-liche ungekünstelte Beschreibung von der Außenseite der

*) Hier bin' ich den Leser, ehe er fortfährt , »och einmal imAugstmoiiM des Museums bloß S. 1&2. und im SeptemberS- 275. und 28z. nachzusehen.

Nachimckugs; um welche Zeit gewöhnlich die Gcscllfchastöhäu«scr geoffijxr werden.

***) Der gewohnte Affcmblecntag zu Zürich/

* m *) Grosse Rathsstelle.