Eich Eitern , Weib und Kinder sammeln,Ihn heiß umarmen, fröhlich lärmen,
Und ftinen Ruhm, entzückt, nur stammeln.Noch seh' ich die erhitzten StirnenEin Strom von Rctterwoun' durchwalken;Nach hör' ich an der Berge FirnenDen Preiß des Schöpfers laut erschallen.Noch seh' ick durch die holden MattenDie Helden , ganz von Freude trunken,
2» die Erzählung ihrer Thatenlind ihrer Leiden tief versunken,
Zurück, ins Thal, heruntersteigen;
Um hier, dem reinsten Glück im Schroff,Sich eine Nachwelt zu erzeugen,
Begäbet mit dem gleichen Lvoß.
Menschen
Die schon seit drey JahrhundertenIn regem Wohlstand friedlich leben.
Auch heut *) den Sieg bewundertenDer ihnen solche Ruh gegeben.
Ihr aber, edle Schatten ! SeelenDer Helden, welche lange schonIm feuchten Schooß der Erd' vermodert!Wenn meiner Lcyer Töne fehlen,
Nehmt wenigstens den Trieb zum Lohn,
- Der jetzt in meinem Herzen lodert,
Da ich die dankerfüllte MengeBeglückter Enkel hier gesehn,
Auf Eurer Siegsstatt mit Gepränge,
O Helden ! Euer Fest begehn.
Und möcht' ich, Vater! bald nicht mehrDer einz'ge Eurer Söhne sey»,
Der es gewaget, Eurer Ehr'
Ein schwaches Lied des Lobs zu weihn !
#) Als am Fahrtage.