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zu quälen, daß er ihr aus Blödigkeit seine Hand ohnesein Herz gegeben , und daß sie solche unvorsichtig an-genommen hat. Aber dessen ungeachtet setzt es, ohneeigentlichen bösen Willen von keinem Theil, täglichenVerdruß und Scenen. Sie haben über die Menge indie Führung des Oeconomicwesens, in die Erziehungu.s. f. einschlagende Gegenstände, ungleiche Begriffe. Abersie geben sich nur nicht die geringste Mühe, einander znüberzeugen. Die Frau hält sich für verachtet, und es istetwas daran ; aber bey weitem nicht, was sie sich in ih-rem Unmuth einbildet. Er belehrt sie niemals und be-fiehlt selten; aber tadelt, und findt wirklich alles un-schicklich, unzuverläßig, mangelhaft und verkehrt, wassie thut oder läßt. Bey solchen Anläßen trifft wie einWcttersiraal das Bild einer andern, wie erwähnt ohneihn eben so unglücklichen Person als er selber ist, seinePhantasie. Das Her; pocht, er erröthet, die Augen fun-keln ; endlich macht eine Thräne , die er nicht verbergenwill , sciuer Beklemmung Luft — und jagt dafür dertrostlosen Gattinn Angstschweiß und Todesblässe aufStirn und Wange. Was besonders die armen Kinderunter dieser Antipathie der Eltern leiden , ist leicht zu be-greifen ; der Dater siehet sie gleichsam als ungebetenePfänder einer verhaßten Verbindung an; als täglicheungelegne Erinncrer an eine Achtung, die er ihrer Mut-ter , wenigstens um dieser Unschuldigen willen, schuldigist. §r behandelt sie weder niedrig noch grausam, undspart gewiß kein Geld .an ihre Ausbildung : Denn nocheinmal , er ist ein gescheuter und kein harter Mann.Aber er mag ihnen keine Aufsicht, keine Zeit, kein Wortgönnen. Er überläßt alles den Lehrern, die er nicht ein-mal selber wählt, und der Frau, die er aber, wie ge-sagt , kein.rley Berathschlagung oder Zurechtweisung überihre allfäll-ge Vorurtheile, Anständc, Verlegenheiten in