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Hausi und Erjiehunigssachen würdigen mag. Sie selberverfahrt also mit jhhren Kindern so gut sie es »ersteht,halb nach ihren Meinungen und selbst gewählter Lektur,und halb nach einem; aus ihrer Eltern Haus miigebrach-ten Recipe ; ungeackhtet sie ihres Manns Hauvtgrund-sätze (denn er wirft; von Zeit zu Zeit so ein Paar wieverloren hin gar wwhl kennt, aber dagegen Aberwillenund Mißtrauen faßt;, und solche für grillenfängersch,und gleichsam ihr zmm Trotz ausgeheckt ansieht. Sieverzärtelt darum, oh ne es zu wissen , wie es alle Weiberin disharmonischen Ehen thun, die guten Kleinen mitblinder Liebe , die sie Mitleiden und Schadloshaltungfür derselben bevorstehendes Schicksal heißt, wenn derTod ihrem eignen Elend ein End machen, und die liebenSchatzchen einer Siefmutter oder eigenmächtigen Gouver-nante überliefern wird. So früh sie immer kann, schüt:tet sie bittere Klagen über ihren gemeinschaftlichen ver-lassenen Zustand in dieser Kinder Schooß aus; sie wach-sen mi: dem Begriff auf, daß ihr Vater seinem Haus mitkeinerlly herzlicher Dorbetrachtung zugethan sey. BöseBeyspiele, grobe Untugenden, sehen sie keine; aber auchkein scnftes , warmes , wohlwollendes Gefühl kann inder eiskalren Athmosphäre einer solchen Familie zu keimenkommen. — Also ist es ein blosses Ungefehr, ob bey derbeständigen düstern Laune des Vaters, und bey der Schwa-che der Mutter, die Kinder nur noch erträglich gerathenkönnen; ob sie sich nicht, wie es unter Hunderten neun-zig Mal geschieht, die Zweyträchtigkeit und Fahrläßigkeitihrer Eltern zu ihrem eignen Verderben zu »utzmachcnwerden — oder ob etwa ein glückliches Naturell, der treueUnterricht eines Lehrers , gute Gesellschaft , und andredergleichen moralische Glücksfälle, sie der augenschein-i-chen Gefahr entreissen , an Kopf und Herz grundverdcr-ben zu werden. — Don dem Gesind gilt ungefehr des
Gleiche;