Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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beitung, Eigenschaften, Werth und Preisten, mit demGewinn und Gewerb ihrer Mitbürger, mit den Sittenund Gebrauchen naher und ferner Volker , beßer undgeschwinder bekannt werden, als eine nach dem Schlen-drian ins Gelage hinein studierende Jugend, die man danndoch, auch nach überstandenemSchwabenaltcr, höchstensin einer Cantzley zum copiren, oder als Nothhclfcr eitnes zurükgestellten Landpfarrers brauchen kann; welchehingegen zu den alltäglichsten Geschäften des Lebens,nur in einen Speicher oder Keller z. E. völlig untaug-lich sind ; da sie Fäsen nicht von Stroh zu unterscheidenwißen; den Euclides gelesen und keine vier Species »er-stehen; einen Sauerkrautschneider für einen Schecrschleiftfer halten, und vielleicht gar — keinen Teufel glauben,aber sich doch sicherlich des Nachts vor den Rattenfürchten. — Was aber noch unendlich wichtiger ist, sogewinnen die Kinder unses glüklichen Ehevölkgens , imGegensatz mit so vielen andern, sonst ungleich sorgfälti-ger erzogncn , schon von ihrer frühsten Jugend auf jen-nen entschiedenen Geschmack an dem vergnügten Bey-sammenseyn, und einträchtigen Heben und Legen derMitglieder eines Hauses , welcher die Quelle aller ächtenPrivatglückseligkeit eines Menschen und zugleich dieGrundlage so vieler andrer Tugenden, und schätzbarerEigenschaften ist; wenn nur auf der entgegengesetztenSeite verhütet wird , daß solcher nicht in Haushemwn,schuft *) und Ouriettsterezr **) ausartet,• Mlchc irr demDelirio ihres eignen Wohlstands die gantze übrige Welkvergißt; das Interesse, oder vielmehr das Vergnügenvon ein Dutzend Menschen für das einige Ziel ihres Dich-

’ H: ‘) Ueber diese beyden bürgerliche» Gebrechen , welche dieGränzen der schönsten Tugenden berühren, behalt ich mir vorrn diesem Museo noch manches zu sprechen. Es ist gewißein Wort zu ftiner Zeit gercdt