Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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innern Werth als sie wirklich nicht sind; noch mehr,würdige diese letzter» , in Ansehung der sogenanntenGlückesgüter in eine der untersten Claßcn des Mittelstandsherab — sie werden nichts desto minder eine gute, dieerster» hingegen eine böse Ehe ausmachen, und beydeabermals der großen Wahrheit Zcugnuß geben: Daß dieHarmonie der Gemüther in dieser orrbindung dieHauptsache ausmache, und, ich kann es dir nicht ge-nug wjedcrhohlen, und von allen Seiten vorstellig ma-chen — sich durch nichts, durch gar nichts ausglei-chen laßt.

VI.

Von Bestrafung der Verbrechen.

Äie Menfthcn müssen sehr oft gezwungen werden, ihreignes Beßte zu befördern , wie Kinder, die ohnedas Verbot iund den Zwang, so die Eltern ihnen auf-legen , häufig , selbst an der Gesundheit und dem Leben,sich selber Schaden zufügen würden. Schon die gütige Na-tur hält sie von verschiedncn schädlichen Handlungen durchwillkührliche Zwangmittel zurück. Denn sie bestraft dieUnterlassung derer Handlungen, die zur Erhaltung undGesundheit des Körpers dienen, und die Begehung sol-cher, die ihr nachthcilig sind, durch unangenehme Fol-gen, die sie daran aus weiser Fürsorge geknüpft hat.Würden sonst die Menschen immer die nöthige Nahrungzu sich nehmen, wenn es nicht die unangenehme Empfin-dung wäre, die sie dazu nöthiget? Würden sie die schäd-lichen Nahrungsmittel vermeiden, wann ihr eckelhafterGeschmack nicht wäre! Würden sie sich vor aller Beschä-digung des Körpers so sehr hüten, wo der Schmerz