folgen dürfen, so ist es desto schlimmer für die menschli-che Gesellschaft, die durch diese Einrichtung sich sehr weitvon der beßten Art entfernt, wne die sittlichen Uebel,welche die Ruhe der «Gesellschaft stören , am leichtesten,und ohne allzuhaufi.qe Collision des Beßten der Gesell-schaft mit dem Beßten ihrer einzelen Glieder gehobenwerden können.
H. Lorrodk.
VI I.
Die Leichenreden.
Q?in Löwe starb in Nrika;
Und was bisher noch stets geftbch ,
Wenn jemand, den nan fürchten muß,
Verreiset nach dem Ecbus,
Man hielt chm eine Lichenrede.
Ein Füchs — denn Fichsc sind nicht blöde —
Ein junges Füchs'gen gab sich dran,
Zog einen schwarzen Nantel an,
Und sprach von dem achabnen OrteMit Pfarrers Miene diese Worte:
„ Erblaßt umher, ihr grünen Felder l„ Verstummt ihr Saiger dieser Wälder l» Ihr Thiere ! Trairrt ! Euer Herr» Und euer Vater ist nicht mehr.
» Der, dessen Thron auf Lieb sich stützte;
» Der nie sich selbst, nur Ander» nützte;
„ Der seinen Reichen Segen gab,
„ Der liegt erblaßt in feuchte» Grab.
» Der Fürst von Ordwngslieb begleitet,
,> Der Kunst und Wisenschast verbreitet/
» Der »-„ Ey so leug , verdammtei Fuchs! »
Sprach still zum Hunt ein trauter Luchs :