Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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das Thema, das sie tractieren wollien, sondern die Gna-denwahl. Er sagte: Weil er in der H. Schrift von ei-ner von Ewigkeit beschlossenen Verstossung keine deutli-che Anzeige finde, so bleibe er bey dem geoffenbartenEvangelio , in welchem er den geoffenbarten Willensahe. „Jtzt fasseten sie den weisen Entschluß « (sind sei-ne Worte) mich unter die Canonc des Dordrechlischcn„ Synodi zu fassen Diese Canone wollt' er nicht soschlechtwcgs annehmen, weil sie in cttlichen Punktender Eydsgenößischen Confeßion entgegenliefen. Gleichwar die Consequen; von ihnen gemachet: Die Gegnerdes Synodus seyn die Arminianer gewesen , und so seyer auch ein solcher. Don dieser Seite machten sie ihnden Herren des Raths ganz verhaßt; dieser ließ sich vonihnen einnehmen, und verlangte von ihm, daß er sichohne Zurückhalten für die Aussprüche des Synodi er-klärte. Seine Erklärung war: Es sey wider sein Herz,ein liberum arbitrium zu setzen; er fürchte, wenn erder Erläuterung beytrete, so über unsere Confeßion demSynodo übergeben worden, so messe er Gott etwas zu,welches der Eh^e, der Barmherzigkeit und der Gerech-tigkeit dieses höchsten Wesens zuwider seyn möchte. Erbrauchte in einem geschriebenen Dortrag die Wendungeiner ernstlichen Unterredung mit seinem Herzen. Zu die-sem Herzen sagte er: „ Sollen deine gnädigen Herren„ und Vater deinen Worten Platz geben; und du willst an» ihre einhellige Bezeugung nicht kommen? Sie sagen:„ Es folge nichts Gott ungeziemendes, wie ich den» Schluß mache; zwischen der Erklärung unserer Dcle-„ gierten auf dem Synodo und unsrer Confeßion sey» kein Unterscheid „. Darauf schloß er: Wann der Gnä-digen Herren Verstand, Willen und Meinung sey, daßGottes Ehre dießfalls nichts zuwiderliefe, noch Gottim wenigsten dadurch in Verdacht komme ^ Ursächer derSchw. Mus. Novemb. 178;. E e