Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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U er sich geschlossen halten , und bis auf besondre Er-laubniß steh des Predigens müßigen.

Ihn dünkete dieses Urtheil hart genug ; aber seineMißgünstigen waren danrkt noch nicht bey ihrem Zwecke.Sie gaben sich von neuem Mühe Materie ;u Beschuldi-gungen zu sammeln; sie fanden in jedem Worte, dasihm entfiel, Bosheit und Fehler. Er habe (sagten sie)an einem gewissen Ort geredet: Es sey ihm wohl abge-laufen; er sey mit den Geistlichen wol zufrieden, und siemit ihm: XIII. Arti ekel seyn ihm vorgelegt worden,die habe er gern unterschrieben; denn sie seyn ein Kernund Auszug aus der Helvetischen Elaubensbckenntniß,auf welche er sich allemal berufen habe. Und so hab' erXIII. Glaubensartickcl, da andere Christen nurXII. haben;darum haben wir alle zuzusehen, was uns gebühre;» thun.

Es möchte sonderbar scheinen , daß der Eifer für denParticularismns ihm so rachgierige Feinde gemacht hat;doch der Unwillen gegen ihn hatte mehrere Ursachen. Ichwill es nach seinen Worten sagen. Im Jahr 1648. warihm das Bürgerrecht, welches vor-und nachher beschlos-sen geblieben, geschenkt worden; daher der erste Neid.Die mathematische Profeßiou ward lang mit schlechtemNutzen, oder gar keinem, bedient; und das Salarium ,das eine halbe Cborherrenpfründe betrug, ward sonst ver-zehrt. Nachdem aber der Rath erkennt, vaß dieser Lehr-stuhl nebst der Besoldung ihm solle eingeräumt werden,verdroß es die Sklft, daß dergestalt über das Professo-rat und das Salarium disponirt ward. Doch durfteman der Erkanntniß nicht widerstreben. Unterdessen warddie Execution an die dreyßig Monate ausgezogen, unddann in eine Transmutation nach Alcstett>n verwandeltworden, von da er wöchentlich zweymal in die Stadtgehen,. und Lcctioncn geben sollte. An. 165g habe manihn nach St> Jakob verordnet, damit er nicht als ein