Zink den Autor in drey Zuschriften , daß er ihm seinBedenken mittheile , damit er sich daran erbauen, oderlegitimiren könne. Bulo-d antwortete nicht mit einemWort, und fuhr nur fort, ihn hier und dort anzupacken.Im dritten Brief schrieb ihm Zink: Obsecro , Zinkiumtuum ne metiaris sinistro tuo sed dextero pede; qute-so ne fingas tibi Zinkium alium quam condidit eumDeus suoque tinxit Spiritu. Dann redete er deutlich mitihm: »Ich bin auch ein gcbohrner Schwyzer, werdek genannt Michael Zink; ob wol mein Name übel iw cutizirt worden ist, so setz ich ihn doch unter meine» Briefe. — Ich halte davor, es solle proprio nutu nie>» mand Gemeinen Schuz niederreisscn. Kein Bruder» soll mit eigenwilligen Augen angesehn, judicicrt und,, executioni magistratus insinuiert werden. — Sollen» wir abschneiden , so sollen wir abschneiden unsre bilio-sa sos affectus , und lauter Herz dem Herrn zu seinem„ Dienst übergeben. — Nun in Kraft dessen repetiere ich» an den Herrn Bruder meine inständige Bitte, er wolle» mich aus seinem Segen auch in etwas begaben. Scio,„ me jejunum esse , der ich ttut hab ; und wenn ich» meine, daß ich etwas hab , wenn ich hab lang ge-„ wartet , hab ich dann gesehen , daß ich mit hab. »
Zink gelangete sehr spat zu einem Exemplar dieserSchrift, und verfertigte gegen dieselbe eine tüchtige Ant-wort , die er Prüfung betitelte. » Aber Lulod gicng» nur desto mehr (sagt Zink) dem brandigen Triebe sci-» ner hitzigen Gemüthsart nach ». Er informierte diePrediger und die Zunftmeister, daß jener die Kirche be-trübe; daß seine Bezeugungen nicht lauter seyn; daß sei-ne Scripta , Predigten und Handlungen gegen die Con-feßion der Kirche liefen, auf welche er sich doch immerberufe; daß sein Rühmen, er sey ein treuer Diener derKirche, nicht anzunehmen sey; daß ein Widerspruch sey,