er habe den Synodaleyd beobachtet; daß er alles auf dieVorfahren beyder Stande ablade: Kirchen-und Bürger-Pflichten zuwider konferiere er mit Widerwärtigen; ersey ein Fuchs; man könne ihm das Bürgerrecht nichtohne Bedingungen lassen, und eine Kirche zu bedienenihm wegen der Consequcnzen nicht anvertrauen. Bulo-den wurden nach einiger Zeit seine dienstfertigen Ver-länindungcn mit einem Canonicate belohnt.
Zu diesem Tone gaben die mchresten von den Chorherrendas Echo. Caspar Schweizer, der ebenfalls neulich einenEanonicat erlanget hatte, zeichnete sich vor andern aus.Zellcr und waser , die ihm in der Conferen; Treu undFreundschaft versprochen hatten, verliessen ihn.
Zink hatte auch den Stadtschreibcr, Ikr. AndreasSchrnid , wider sich. Ein gewisser Wild hatte einige Bo-gen von der Gnadenwahl drucken lassen. Zink machtedagegen ettlichc Stricturen; ihm waren einiche Apolo-getica, in welchen David Georg in einem günstigenLicht vorgestellt/ward, zu Gesicht gekommen; und erhatte daraus Auszüge abgeschrieben. Seine Gegner hat-ten beydes iittte geworden, und ihm bey dem Rath einVerbrechen daraus gemachet. Der Stadtschreibcr bekamBefehl, diese Schriften von ihm abzufordern, und thates in einem Billet, in welchem er einstießen ließ: Er freutesich mit der ganzen christlichen Kirche, daß Gott sinkenals ein verirrtes Schaaf zurückgebracht; und er bitte Gottherzlich , ihm die Gnade zu geben, daß er künftig sichmehr in dem H. und heilsamen Worte Gottes als in fau-len , schädlichen und phantastischen irrgeistcrischcn Schrif-ten erlustigc, damit nicht das letzte arger werde als daserste. Wenn es mit seiner Bekehrung ein rechter Ernstsey, so werde er diese Schriften nicht zurückhalten. —Dieser theologische Ton ärgerte Zinken, und er antwor-tete in eben demselben, den er besser als der Eava-