Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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i6;5- gewesen; und so waren, nach Zinkens Ausdruck ,dreymal neun Laubriesen, und itzt noch eine, darüber ver-gangen. Die Rigoristen inZürich sagten.-Wenn gleich alleseine andern Irrthümer nicht so hoch wollten angesehenwerden, so habe er mit diesem , den er in St. Gallengeheget , schon den Kopf verfallen. Er verbarg in ei-nem Examen nicht, daß er es für die Oberkeit sehr un-anständig fände, einen geistlichen Prozeß wieder vorzu-nehmen , der unter einer andern Justitz ausgemachtworden; besonders da er einen Gewissenshandel undkeine malefizische That betreffe. Er nahm es auch St.Gallen übel auf , daß sie die Akta abfolgen lassen.Wenn der Bürgermeister Dr. Sebastian Schobingernoch im Leben wäre , so würde es ( sagte er) nicht ge-schehen seyn.

Er klagte immer, die Geistlichen verkehrten seineWorte ; sie gäben ihinn einen Sinn nach ihrem neidi-schen Herzen ; wie gut seine Bestimmungen seyn , müssees Heresie seyn ; sie tragen ihre Geburten für die De-chanten ,'für die HHcrren Examinatores , für die Gnä-digen Herren; ihre Monstra laden sie auf ihn; Ihm wer-de der Zugang ;u seiner Oberkeit abgeschnitten.

In der That waren die Beschuldigungen, die sieausstreuten, ausgesucht. Sie sagten : Er wolle das WortPerson von der H. Dreyfaltigkeit nicht gelten lassen;Adams Fall liege ihm nicht recht; er laugne die Mensch-werdung Christi; er nenne den H. Geist Mercurium ;sage : Er habe einen Leib; sage : Spitzkvpfe wollen inMatricem schauen ; er leugne die Auferstehung des Flei-sches ; sage : Die Wiedergebuhrt geschehe in dem Leib.Das Zeichen bedeute Feuer und Wasser ; es sey aberein paracelsischer Faubercharakter, dem er gewisse Kraft«zuschreibe ; er schreibe es voran an die Bücher, und eSsollte so viel sagen, als : Gott gebe Glück; sage: Er