der merkwürdige Godanke : Daß seine Gnädige Herrennicht eingewickelt wiürden, sich an unschuldigem Blutzu vergreifen, welches ihnm hernach viel Reue und Kum-mer verursachen müßitc.
Am Abend dcssellben Tages gicng er mit ihr in derDämmerung aus der Stadt den Weg nach Altstetten,immer noch schwach und blöde, und oft dem Verschmach-ten naher als dem Leben. Er ließ vier Kinder, dreyTöchter und einen Knaben, zurück. Seine Entwcichungsetzte die ganze Stadt in Unruhe. Der CtadtschreiberSckmi.'d vergewisserte sich davon in Zinkens Haufe, undlief mii dieser Zeitung in des Bürgermeisters Haus. Un-terwegs rief er mit vollem Munde: „ Neues, Neues!
Der Zink ist hinweg » ! Wachter wurden vor alle Tho-re gestillt; Schergen mit Gcwaltsbriefen ausgeschickt,ihm nachzujagen; an sein Museum ein Schloß angelegt,und sene Kinder um die kleinsten Umstände befragt.Man nachte ihm das Urtheil, wenn er betreten würdesollte er gesanglich auf das Rathhaus gcleget werden.
Sie hatten den Weg nach Röteln genommen, wo sieden Tag nach ihrer Flucht auf den Abend ankamen. DerMarggmf vergönne« ihnen in Weiler , einem Fleckendieser Herrschaft, ihre Wirthschaft zu bestellen. Hier lebteder gutc Mann, ohne Amt, sparsamlich von dem Seinigen,bey gutm Leuthen von der lutherschen Lehre.
Ich habe Anzeigen, daß Hirzel von Altikon die Per-son genesen seyn mochte , die ihn gewarnet, daß dasUrtheil gefallt sey , ihn auf den Scheiterbaufcn zu setzen.
Er vollte im Herbst 166z. nach St Gallen reisen.In Obwstammheim ward er chem Diacon Hottinger ver-rathen , der ihm den Waibel mit einer Flinte nachjagenließ, und demObervogtvon Steinek,Jkr. Baptist Escher,anlag , daß er ihn anhalten und in geheim ins Fürcher-sche fertigen sollte. Zink hatte bey dieftm Herrn das