Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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rathen deiner Eltern, deiner Freunde / und dem Urtheilder ganzen Stadt zu Trotz/ nichts desto weniger nehmenmußt, und es auch mit der größten Beruhigung thunkannst; dich deines mehr erwähnten schönen Grundsatzes/item des Sprüchworts : Der Anschein träge/ und andrersolchen herzbrechenden Maximen getröstend. Alsdannaber mahnst du mich an einen gewissen politischen Sonn ldertrut / der einmal in einer Gesellschaft behauptete: Essey noch die größte Frage , ob man die Wcgsten undBcßten , oder die Aergsten nnd Schlimmsten zu Ehrenund Aemtern ziehen sollte? Ihn wenigstens dünke dasletzter fast noch vernünftiger , oder wenigstens BeydesEins und Ebendasselbe; denn die Guten könnten schlini/die Schlimmen hingegen gut werden; es heisse ja auch:Quand il fait beau , prend ton manteau u. s. f. — Dochich merke es wohl f es ist Zeit dem Spaß ein Ende zumachen; den ich mit nichts anders entschuldigen kann ,als mit der verwünschen aber täglichen Erfahrung: Daß (auch der fruchtbarste fatyrische Kopf sich über's Heuraths- ikapitel kein noch so grobes Vorurthcil , und keine nochso abentheurliche Narrheit imaginiren kann, wozu mannicht in dem,kleinsten Krotenstadtgen , bey stockfinstrerNacht und ohne Laterne , ein Original ansfinden sollte,welches die vermeyntc Carricatur des Dichters zu Schan-den macht. — Indessen wcnd' ich mich wieder einmal mitgebranntem Ernst an das wohlgeordnete Herz meinesFreunds. Die Fortsetzung könftig.

VI.

Etwas über Geschichte.

ttm desto ungehinderter über die Kaiser in China schreibenzu dürfen/ ist ein privilegirter Geheimkasten, in welche» !