Er mußte fort, und kam gen Scbaffhausen ; da gaber sich aus für ein Jud, ein Rabbi aus Polen. HerrMüller hat nie zweiflet dann daß er ein Jud scye.
1) Er redte Hebräisch und Teutsch wie die Juden.
2) Er hielt schlechtlich von Christo; und aus demEvangelio wußte er nit vil Anzug.
3) Er rümselete wie die Juden.
4) Er war unsauber eben wie sy.
5) Er wußte alle ihre ritus, ceremonias , Gebatter,nomina Angelorum. Er schwur auch wie die Juden :Bey dem Thron Gottes rc.
6) Er wolt kein Fleisch nit äffen ; ohne Zweifel ausDysorg , man hab Schwcinis dabey gesotten.
Es war ungeferd vor 6. Jahren allhier Herr von Hei-mont, des berüemtcn Vaters Helmont Sohn , ein Me-dicus, und Vir extraordinarius inre Solis & Luriae, garmodestus &c.
Doch sagte diser Fantast, er war über den Helmont ;auch mehr dann Lopernicus, l^cbo Lrabe, und alle re.
Er klagte unterdeß vil von dem Scheiblero , Profes-sore Logices.
Er sagt ; Er wolte ein Maßam Gold nemmen, unddavon thun den 72. Theil, und dazu legen Kupffer,und also fortfahren bis ausi' ein Lot Gold , und wolleihm allzeit die Tinetur gaben, daß es müeßte rechtGold syn.
Aber er ist ein Fantast. Wenn er so konnte Goldmachen , würd , oder soll er nit zo. Dublonen forderenfür die Cabala. Auch hat er dem Herrn Pelio, Reliden-ti Angllcano , ein Dueat abgenommen.