VIII.
D i e Würg e - Schwestern.
Eine Ode aus der Norsischen Sprache.
( In den Drcades des Tbc» modus Torfaus. Hof 1697. in kok.und beym Bartholinus.)
Vitt er orplt k^rlr valfalli &c.
V 0 r b e r L ch t.
!^er Verfasser stand eine Zeitlang, auf Verabredungmit einem Freunde hin, in den Gedanken, die Geschichrte der englischen Poesie herauszugeben. Zugleich warer gesinnet, einichc Proben von dem Style zu liefern,der in jenen alten Zeiten unter benachbarten Nationen,oder denen herrschte , die den größten Theil dieser Inselbezwungen und unsere Stammvater geworden waren:Die hier folgenden drey Nachahmungen machten einenTheil davon aus. Seit langem hat er nun aber diesenVorsatz wieder aufgegeben; zumahl da er vernommen,es habe ein Mann sich daran gewagt, der die gehörigeFähigkeit besitzt, jener Schreibart ihr Recht angedeihn zulassen ; beydes durch seinen Geschmack und sein geschick-tes Forschen in den Alterthümern.
I n n h a l k.
Im eilftcn Jahrhunderte schiffte Sigurd , Graf der Orkney«Inseln , mit einer beträchtlich bemannten und zalllreichen Flotte nachIrland, um Sictrygen mit dem scidnen Barke zu Hülfe zu zie-hen , der damals seiirrn Schwehcrvater Brian, König in Dublin,bekriegte. Der Graf und sein ganzes Heer wurden geschlagen, undSmtryg stand in der Gefahr gänzlich mitenzgliegen; allein die