Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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geblichen, italiänischen Bibelübersetzung unter AufsichtPapst Sixtus V. Sehr oft sah Verner auch den Paterde la Rüe. Durch Bescheidenheit und Lernbegierde hatteer ganz die Zuneigung des ehrwürdigen Greisen gewon»neu. Dem berühmten Bcnedictiner, dem Bernard deMontfaucon, überreichte Vernet die Zeichnung eines sil-bernen Discus , welcher die Siegesgeschenke des KaisersValentinians vorstellcte, nebst einer Abhandlung über die»ses seltene Denkmal von Abauzit, welche hernach vonMontfaucon in sein 8upplement ä l’Antiquite expliqueeeingerückt worden. Montfaucon machte den jungen Ver»net aufmerksam auf verschiedene Handschriften und anderelitterarische Seltenheiten in der Bibliotheck des Petavius;Lüllin kaufte sie auf, um damit die öffentliche Bibliotheckin Genf zu beschenken.

Nm seinen Rang bey der Zulassung zum Predigtamtbeyzubehalten, kehrte Vernet nach Genf zurück, verthai»digte daselbst den August 1722. unter Türretin einetheologische Streitschrift: de argumento pro veritatereligionis christianse ex ejus propagatione ejusque effi-cacia ducto s und ward hernach von Pictet zum H. Amteeingeweyht.

Im October reisete er schon wieder nach Paris zurück»Sowohl durch Anstrengung des Geistes als durch dieReise, zog er sich eine rheumatische Unpäßlichkeit zu, diesich jedoch bald wieder verlor.

Von Paris aus unterhielt er nach Genf einen ordentli.chen Briefwechsel mit Türretin, Baulacre, Abauzit. Diesfer letztere schrieb ihm verschiedene Briefe über die alteGeographie von Aegypten. Mit Eifer studirke er die alte,so wohl heilige als profane Geschichte, die Geschichte derKirchenvater und verschiedener Controversen, nach derMethode deö Daille. Dieses Studium brachte ihn in Be»kanntschaft mit den murrn, französischen Controversisten e