Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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beym Parlament entweder keinen Einfluß oder nicht ein«mal Zutritt gefunden.

Auch mit Dr. Svkes pflog Vernet öfter» Umgang.Von biefem vernahm er verfchiedene Anekdoten über Clark,dessen Karakter eben so rein als sein Verstand helle war.Sein System verschrie man als arianisch, er selbst nenntees vielmehr eufebianifch. Er hatte keinen eignen Wagen,um so oft und so bequem zur Königin zu fahren, als eSdiese verlangte. Sie gab ihm daher ein Jahrgehalt von100. Guineen.

Zu Oxfort sah unser Reisende den Dr. Gagnier, derMahomeds Geschichte aus arabischen Denksprüchen her-auszog; in Cambridge den berühmten Bentley, dessenEinkünfte, als Rector des Trinitäts-Collegiums sich auf700. Pf. Slerl. beliefen.

Vernet machte sich die Jahreszeit zu Nutze, um ver«schiedene Prälaten zu sehn, welche das Parlament in Lon-don besuchten. Er hatte Zutritt bey dem dortigen Bi-schof, Dr. Gibbfon, bey dem Bischof von Dürham, Dr.Chandler, den man nicht mit einem prcsbyterianifchenSchriftsteller gleichen Namens verwechseln darf; fernerbey dem Dr. Sherlok, nachherigem Bischof von Bangor,und bey Hoadlcy, dem Bischof von Salisbüry. In ver-traulichem Gespräch erklärten sich einige dieser vornehmenGeistlichen, daß, znr Bcybehaltung des Gleichgewichteszwischen weltlicher Macht und kirchlicher Würde, in klei-nern Freystaaten die presbyterianische Kirchenverfassung,in grossen Monarchien hingegen die bischöfliche Hierarchieschicklicher scheine. Diese letztere, fügten sie hinzu, machtnur alsdann einen Staat im Staat aus, wenn ihr Ober.Haupt ausser dem Staat lebt, wenn es diesen einschränkenkann und von ihm nicht eingeschränkt wird. Auch vonden verschiedenen Kirchenversassunge» gilt, was Pope vonden verschiedenen Staalsvcrfassungen gesagt hat: In gu.