teil Hände» kann jede gut seyn. Bey Vergleichung derenglischen und der helvetischen Kirchenverfassung halte Ver.«et den Einfall: Facies non omnibus una , nec diversatamen, qualem decet esse sororum. Vor seiner Abreiseaus England ernennte man Vernet zum Mitglied der So-ciety for promoting Christian Knowledge.
Ends Hornungs 1735. machte er die Ueberfahrt beyDower nach Frankreich. Von Calais bis nach Abbevillesah er nichts als ärmliche Dörfer. Zu Abbeville sah erdie berühmte Tuchfabrick. Sie ward unter Colbert voneinem Niederländer, Namens Vanrobais, errichtet. Ergenoß das Privilegium, in seinem Haus für sich und fürseine Arbeiter einen reformirten Prediger zu hallen, undungeachtet der Aufhebung des Edickts von Nantes warddieses Privilegium nicht aufgehoben.
In Paris sah Vernet den Kardinal von Polignac undden Marchese Scipio Maffei. Fontenelle und den P.Tournemine traf er wieder so gesund an, als er sie ver-lassen halle. Auch machte er verschiedene neue Bekannt«schaften. Voltaire bat ihn um die Anzeige eines Genfer-Buchhändlers zur Herausgabe feiner Werke, und wollteihm hierüber die Aufsicht empfehlen. Die Unterhandlungaber blieb fruchtlos. — In der Mitte des Augstm. 17;;.langte Vernet mit seinem Gefehrten wieder in Genf an,und zwar nur wenige Zeit vor dem Hinschied einer Mut»ter, für die er die zärtlichste Achtsamkeit hatte.
Ohne Zögern übernahm er wieder seine Pastoralge-schäfle. Nachdem er noch sechs Monathe in TssrrekinsHaus zugebracht hatte, so verheurathete er sich ungemeinglücklich mit der einzigen Tochter des sehr jung verstorbe.nen Peter Bütini, von dessen Predigten er sogleich einezwote Ausgabe besorgte. Von Paris brachte Vernet einManuftript über die Gränzen der geistlichen undweltlichen Gewalt nach Haus, und mit Erlaubniß des