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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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So zubereitet, erwählte er sich, ungeachtet seiner star.feti Neigung zu den Wissenschaften, den kaufmännischenStand, wo er, nachdem er den ersten Unterricht den der«selbe erfodert in seinem väterlichen Hause erhalten hatte,in seinem siebenzehnlen Jahr in eine Pension nach Morscegethan wurde, theils mehrere Fertigkeit in der französi-schen Spräche zu erhalten, theils die nöthige» kaufmänni-schen Kenntnisse zu erweitern, theils auch, wie man damalszu reden pflegte, »sich in der Fremde ein wenig umzusehn».Es ist schon bemerkt worden, daß unser selige Bcrnckeinen mehr als gewöhnlichen Hang zu wissenschaftlichenDingen hatte, und daß er diesen größkenlheils durch sichselbst befriedigte. Die Wahl die er traf, charakterisierenseine Talente und seine Leidenschaften besser als ich esthun könnte; wenigstens verrathen sie einen feurigen Geist,eine sehr lebhafte Einbildungskraft, und starke Leidenschaf,tcn; und nun denke man sich noch hinzu, daß er itzt andem neuen Ort, an dem er sich aufhielt, nicht dienenmußte um fein Brod! zu verdienen — und man wird viel-leicht den Schluß machen können, baß, wie es auch wirk-lich war, er überhaupt mehr seinem alten Hange folgte,als sich bestrebte ausgebreitete kaufmännische Einstchlen zuerwerben; daß aber, da die Sitten und die Denkungsartdes Auslandes, mit denen seiner Vaterstadt, besondersnoch in den damaligen Zeiten, einen starken Contrast mach-ten; daß, da der Jüngling noch in einem Alter war, wosein Verstand noch nicht zur nölhigen Reife gekommen;daß, da, nach dem Untergang der Sonne der göldenenZeit für die Wissenschaften in Frankreich, in vielen, be-sonders um eben diese Zeü erschienenen französischen Schrif«len, die ihm während seines dortigen Aufenthalts in dieHände fielen» ein blendender Witz die Stelle der gesundenVernunft einnahm, der dem Unglauben, dem Leichtsinnund der Sumlichkett nur zu sehr das Wort führten ----