daß alle diese Umstände eben nicht die wohlthätigsten Ein-flüsse auf unsern Bcrnct haben konnten.
Indessen, und Dank stn es seinem guten Genius, daßsein unbefangener grober Sinn, seine von seinen Vorelternererbte, und durch den Unterricht seiner Lehrer und dasBeyspiel seiner rechtschaffnen Acltern in ihm gewurzelte Tu-gend nicht erlag, und er dadurch höchstens auf dem Weg,den er von seiner Jugend an, bis zum Abschied von sei-ner Vaterstadt, mulhig und glücklich bctretten halte, theilsstille stuhnd, und theils seitiverts gieng.
Nachdem cr ein Paar Jahre ausser seinem väterlichenHause sich aufgehalten, kam er in dasselbe wieder zurück,wo er sich mit Eifer und vielem Geschicke seinem erwähl-ten Stand wiedmete, und im zwey und zwanzigsten Jahrmit seiner noch lebenden Frau, Earha: ma Fclsm, sichverheurathete; die in einer neunzehnjährigen Ehe, alleglücklichen Zufälle, so wie Sorgen und Verdruß, diein diesem Leben so oft mit einander abwechseln, liebreichmit ihm theilte, und durch besondere Aufmerksamkeit undFleiß sein Hauswesen besorgte, und bis ans End ihn mitnngemeiner Zärtlichkeit liebte. In dieser Ehe erzeugte erzwey Töchter».
Wenige Zeit hernach, als er in den Ehestand getretten, er-wachte sein alter Eifer, besonders für diejenigen Wissnschaf.ten wieder, zu denen er in seinen jungem Jahren den Grundgeleget hatte; so daß er von da an weit auS den größtenTheil der Muss, welche ihm seine Geschäfte übrig liessen,.Denselben bis an seinen Tod wiedmete. Allein nun ließ ersich nicht nur, wie ehedem, seinem Hang allein über, son-dern itzt studierte er eigentlich, um seine gesammeltenSchätze einst, wozu er ungezweifclte Hofnung haben konn-te, zum Bcßten seiner Vaterstadt anzuwenden. K-ineuGegenstand, der den weisen Miaun, den rechtschaffenenBürger , Den edeln Republicauer, den künftigen Vater sei-