Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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„Vorstellungen Helvetiens von Herrn Friedench Bernct„(sagt er) machen mir einen neuen würdigen Schriflstel-„ 1er bekannt, der mir bisher verborgen geblieben war.

„Er hat den Kern aus der alten und neuen Geschichte„des Vaterlandes wohl heraus zu heben gewußt, und„durch seine tabellarische Vorstellungen anschaulich ge.„macht, so daß lein Werk ein sehr lehrreiches Elementar. ,„buch für die schweitzersche Jugend abgeben kann. Ich„wünsche dieses Werk fortgesetzt, und auf gleiche Weise,

„den militärischen, religiösen und litterarischen Zustand„der Eidsgenoßschaft in ihren verschiedenen Epochen vor.„gestellt zu sehen,,.

Ich habe schon oben bemerkt, daß unser sei. Beinetsich frühe mit den Regeln des richtigen Denkens bekanntgemacht und einen eigenen logischen Aufsatz hierüber ver.fertiget habe. Ich halte es für unnöthig, zu zeigen, «inwie fern er diese Regeln und überhaupt seine philosophischenEinsichten, glücklich auf «eine übrige Arbeiten, und beson.

Vers auf die Geschichte angewandt habe. Das was ichschon bemerkt, zeiget mehr als genug, daß sein mit sovielen Kenntnissen bereicherter Geist, nicht nur bey denersten Elemeuten stehen bleiben konnte noch wollte, son-dern daß er alles seiner nähern Betrachtung und Erfor. ;schling unterwarf. Denken wir uns noch hinzu, daß ergerade in einem Zeitpunkt lebte, wo die Freyheit im Den.ken, und ein ungehemmter Unterfuchungsgeist über alleArten von menschliche» Kenntnissen sich verbreitete, und,indem er sich aller Klassen von Menschen bemächtigte, da-durch der herrschende Ton des Zeitalters wurde; und wirwerdeu uns um so viel weniger befremden, wenn wir auchunsern Bernet unter der Zahl derjenigen antreffen, diesich dieser wohllhätigen Freyheit, nach Maaßgabe ihrerTalenten ebenfalls bedient, und sie nicht nur auf politi-sche, sondern auch auf Gegenstände angewandt, welche