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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Der kniegelähmt durchs dichtere GehölzSich ungcseyu nach heimscher Grotte stahl.

„Willkommen, gewaltige Freyheitbefchützer!Willkommen» gerüstete Trotzer der Herrscher!

Ihr» graue Wvlkenbewvhner, willkommen! —

Alpen, warum verhüllt ihr die Scheitel?

Was trauert Oesterreichs Erbe? — Zu retten —

Zu retten kommen wir Oesterreichs Erbe! —Rebellen sind sie! sehn düster und grausain,

Ihr Haine, eu're Bewohner! TrotzigBesteh» sie den Kampf mit Grimme der Tiger,

Mit schwerer Ungewandtheit des BarenMit Dummdreist schussegereitzter Büffel,

Bestehn sie — Rebellen! — den Streit der Herrscher!»

„Doch bald, o bald ihr Fürsten! ermattet erDer tollen Bauern Trotz. Es wächst schonErstarkt die Zahl der Klugem und Bessern,

Die wiederkehren zum Erbe der Vater.

Schon Basel, schon-Helden ich schweige-Einmal

Nur einmal den Sieg — und stürzend zerschmettert'-Selbst, das Idol! — Empörung nennen sieFreyheit! — Freyheit? — vielleicht! — Ein Kluger,

dann Jochlast.

Genug doch! Genug! — Noch fern ligt, ihr Edeln!Die Brüt der Bezwungnen. Hier ruhen wir sicher,Ersteigen erst Dorneck zur spielenden Uebung,

Den Dorn aus der Ferse — ist's Freunde! um rineuUm einen der Siege z» thun, und sie beugenSich wieder dem Szepter der Herrscher. Jezt Freunde!Erholt vom ermüdlichen Marsche die Glieder. „

So sprach der matte Führer, und ihm rolltDen lauten Beyfall das gestählte Heer.

Es stand so eben, hvrl's kaum, und schon wirft