Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Gefolgt dem Schwachen! — Schrecklich büffest du!

Aur vaterlosen Waise wird mein Sohn, i$,

Weil's schön ist, sterben für das Vaterland.

An diesem Erb genügt's ihm — Doch — du Weib! —Ach! mutterlos soll auch die Kochter seyn,

Weil du mir folgtest aus der sichern Stadt!

Warum gab, Schwacher! ich der Bitte nach?

O Gott! sie war so süffe — war so fest „-

»Nicht doch, mein Hugo'. Wie? es sollt' ei» WeibDir Starke leihen? Dir? — Noch seh' ich nichtsAn deinem Sehertraume schreckend, alsDein Aug — Durch Nebel sieht es heute nur! —

Mit Weibern schlagen sich doch Männer nicht!

Und sey's — verlier ich nicht in dir mein All? —

Ist Vaterland dem Sohne Vater; ist'sAuch Mutter meiner Tochter — Waise kein's!»

Da drückt an seine hvchgewolbte BrustDie Gattin Hugo, und es war die BrustIhm steyer — * Traute! Wie die Wang dir glüht!

Wer goß in deine Adern Jünglingsblur?

Doch ja! Ich selbst, haucht' ich ins Feu'r nicht oft?

O Gott! von euch mich reissen — was vermöcht'sAIs Vaterlandes Ruf?-Ha! lauter Ruf! „ —

»Laß Theurer! laß den Abschied — laß die SorgUm mich — Dein harren jezund andre! Komm!

Nach Sturmgehenl verlangt's den wüthigenMakros zu prüfen seines Armes Nerv:

Uud so pocht stammend Teils Geschlecht das HerzDer Schlacht entgegen, nach der Vater Ruhm.

Doch heut — so flammt es nie! denn alles VolkWill schlagen — will's auch gegen dein Verbot.

Es steht beysammen ungerufen — rcyhtIn Glieder sich — Isis nöthig, ziehe mit;

Wo Hugo sieht, steht eine Mauer mehr!

Geht alle — geht! zu viele seyd ihr nicht;

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