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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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So war die Rede Göldli's — Rede That.

»Gott! Gott! wie? sieht mein Auge? hört mein Ohr ?

O! ausgeartet seyd ihr, Sohne Teut'o! —

Ihr, Herrmnmr's Saat?-Wie kühl derLindenzweig

Euch Schatten fächelt! — Wie der Mirthe Blüth'

Eroberer der Mädchenherzcn ziert! —

— Ha! — Ritter — Edle — Wohl ist angeerbtDer Adel euch! Wenn Tugend selten ihnErwirbt, so bringt er seltner Tugend noch! „

» Von Gott allein kömmt Weisheit, kömmt uns Rath „, 60.Sprach Ronrad — »doch — uns waren Sinne ja;

Und alle müßten jezt wohl triegen, wennDer Wink »um Opfer dieser hier nicht wär'! „

,, Es blute „! — sprach von Erlach — sprach von Steint»Der kleinlich Kluge that des Grossen nie! 65.

Auf uns sieht jezt das Vaterlaud herab —

Das Vaterland — schon stöhnt es unterm TrittDer Stolzen — Nun! er dring zum Herzen nicht»

Sie kehrten zu dem muthgestählten Heer,

Dem tiefgereizte Räch' vom Auge blizt' 70,

Und schnell der Führer Rath den Busen schwoll.

Geordnet stand's — Nur wer zuvoderst kämpf'

War unter Schweigern je der edle Streit. —

Und hohen Tranens bogen alle frommZum brünstigen Gebet das Knie vor Gott- 7;.

Vor Fürsten bog's der Schweiger nie! Sein HerrBeugt er vor Gott — und nur mit dem sein Knie!

Geweiht blieb einer stehn — dem grauen HauptEntblüyt das nahe Grab — so bethet er:

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Droß ist's und schön! in der Schlacht sterben für's Va->

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