Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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nächstens von ihm weiter zu empfangende Wohlthaten fei.nen geruhrlesten Dank zu erkennen ; und zählt darauf wirk-lich jene und diese an den Fingern her 182). Lctztce soll-ten nämlich darinn bestehen, daß ihn der Kaiser durchpemingcrs Fürsprache noch höher heben würde. „Und„nun», fährt er fort, »frägst du mich vielleicht, wie„mir das Hoflebcn anstehe? Nicht beym Beßten, meist» Lieber! Indessen, was sollte einer nicht tragen und dul«»den können» — ruft zwischen Thür' und Angel unserarme Ulrich aus — »wenn er einen solchen Fürsten, der„ eS nicht bloß dem Namen nach ist, einen Erzbifchvf Al-»berr, zum Herrn hat; der stch bey jeder Gelegenheit fo„menschenfreundlich, so großmüthig, und zumal gegen»Gelehrsamkeit und gelehrte Männer so hold erzeigt?»Uedrigens ja fangen die Prahlereyen der Höflinge, ihre„prächtigen Verheißungen, ihre geschraubten»Complimen.»te, ihre zugespitzten Gespräche, wo auf jedes unsrer„Worte ein Feind im Hinterhalt lauert, kurz, alle diese»mehr als eitelen Eitelkeiten, mich mächtig zu eckeln am„Den meisten Umgang indessen pfleg' ich mit dem Natur,»forscher Grrober, den eine wunderbare Aehnlichkeit in„Denkart und Sitten mit den meinigen mir zum Freun-»de gemacht. Gleich im ersten Augenblicke gefiel mir der»Mann um seiner auffallenden Unbefangenheit willen,»und ich ihm nicht minder. Gerade, einfach und offen,»verschmäht er alles Geprang, und alle Schminke. Bey„jeder Gelegenheit trachtet er irgend eine gute Lebensregel»mir einzuprägen, und ich tisch' ihm hinwieder meine„Einfälle auf. Mb nun, gehab dich wohl! Meine beßten„ Empfehlungen an den Geheimschreiber Jakob Spiegel,„der stch so sehr um mich verdient gemacht, an den Meß.„ künstier Srabius, auch den gelehrten Bischof Derer Bo-»nomus Tergestinus i8z) nicht zu vergessen», u. f. f.u. f. Alles mit Mehrerm.