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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Eilet sanft , mit holder Scheue,

Auf den beßten Jüngling zu,

Lohnt ihm Tugenden durch Treue;

Und der Jüngling — Freund! bist du»

O! was wirst du bannn empfinden,

Tönt bey Nacht, im Schattengang,

In den hohen Limmath-LindenEiner Nachtigall Gesang.

Liebe, die den WinterwiesenUnd der Haide Blumen leiht,

Leiht auf Erden ParadiesenSchon des Himmels Seligkeit.

Wonne wird dein Herz erheben,

Wandelst du im Srlenthal,

Oder bey des Hügels RebenIn der Sonne Scheidestrahl. —

Wann auf Schneegebirgen milderRosenfarbuer Schimmer ruht;

Dunkler, purpurn, ihre BilderStrahlen in des Sees FInth;

Wo des Nebels matter FlügelNicht auf flache Sümpfe sinkt,

Und am grünen TannenhügelKlarer Quelle» Füll' entspringt;

Wo in deines Gartens LindenReine, heitre Lüste wehn,

Werd' ich, Veßter! einst dich finden:

Lebe wohl! — Auf Wiederseh'n!

3- G- von Gasts Seervis.