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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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«mit unverblendetem Aug' ins Heiligthum hineinschan'n,„ und diejenigen nicht mehr als deine Führer betrachten,«die sich um so viel grösser dünken, je mehr sie sonnen«»klare — und in ihrer Klarheit leicht zu fassende Wahr.«heil, in Dunst und Nebel verhüllen können; wie z. B-„mit dem bürgerlichen Nechle ein Accursius gethan, und»für diesen schlimmen Dienst, den er der Welt geleistet,»noch von ihr wie ein Halbgott verehrt wird. — Ach!»nicht vergebens bedauertest du mich, o Erore! als du,<,an mir bald jene brennende Liede zu den Wissenschaften»erblicktest, aber zugleich erfuhrst, aus welchen Bachen„ich meinen Durst stillen sollte; auS überreich fliessenden,„aber trüben Wassern, an die sich der gesunde Gaumen„eines wahrhaft nüchternen Mannes nimmermehr gewöh.„nen kann. Und doch, wer darf es unter gewissen Leu,„then nur noch wagen, auch wenn er zuerst ein Paarmal„um Vergebung bittet, dem Kind den rechten Namen zu„geben. Sie vergönnen es ihm wohl; aber sie verstehen„ihn denn doch nicht. Oder, wenn sie ihn verstehen,» desto schlimmer! — Einen langen Rock und einen noch»länger« Titel muß man haben, lieber Rubiane! ehe„man in der Farce dieser Welt eine Rolle spielen darf.»So fragte neulich jemand einen meiner Verwandten,»was ich denn eigentlich wäre, und wie er mich tituliren«müsse? und dieser liebreiche Vetter antwortete kurz und„ gut; Ich fty noch nichts! — Könnt' ich weder schreibe»„noch lese» , hält' er wenigstens geantwortet: Ich wäre„ein deutscher Ritter. Also Stand, Geld und Titul»sind heut zu Tag' Alles; aber Rechtschaffenhcil, Tugend„und achte Wissenschaft, bey Gott! nichts, allerley Nichts!»Wer sollte darum nur noch gescheut heisseu wollen, wo«solches wirklich zu seyn die größte Dummheit ist»? —Dann zeigt Hütten, wie, gerade aus einer Gedaukenreiheüber obige Thatsachen, der übrigens ganz schuld- und trug«