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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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„ macht , nicht wollce erdrücken lassen. Daß die Parisers« Theologaster hierüber anders denken, mögen sie immer»»hin, zu ihrer eigenen unauslöschlichen Stande thun! Ach„(TröttJa! was die sogenannte Gottesgelehrtheit dem Chri«,, stentnum nun an die drcyhundert Jahre sür Schaden ge««bracht — wie das letztre von seiner angestammten Ein««sait abgewichen, die Erzpest des Aberglaubens an dessen«Stelle getreten und die wahre Gottesvcrehrung in ein«solches Dunkel verhüllt, daß zumal heut zu Tag'Dinge«vorgehen, wobey man zweifeln muß, ob noch Christus,«oder irgend ein nagelneuer Götz' unser Herr sey, der sich«des Hutenstads dieser letzten Zeiten angemaaßt. Da«wächst die Last und Zahl der elenden Geistesgeburlhen«dieser Religionsverderbcr stündlich an; die guten alten«Bücher werden in den Winkel geschmissen, und wühlt«man dagegen in den jüngsten Scartecken, wonnereich,«wie der Käfer im Kothe; da pflegen die Herren ihre Ge»«meinden mit den ungereimtesten Fabeln und läppischen«Wetbermährchen zu erbauen, und erlassen's dabey nie.«mals, den gesunden Menschenverstand, edle Denkfreyheit«und gründliche Studien jämmerlich abzukanzeln. Und« diese öd. und blöden Gesellen wollen denn doch die Nach»«folger derer h issen, zu denen unser Heiland sagte: Ihr«scyr das Sal; der Erde! und lassen sich, da sie jeder««manns Beichte hören, die verborgensten Rathschläge der«Könige und Fürsten zu ergründen suchen, und sich in«alle Heimlichkeiten der Weibleins mischen, wohl nicht«ohne Grund von ihren Schülern Meister (Magistri ) und« von den Kindern ( Pfui!) Vater (karre;) schelten. Weißt'«du noch, jenen erzlustiaen Brief, den du mir einst über«diesen Punkt geschrieben? Und ja, unmöglich fällt es ei»«nem freylich, gelassen zuzuschau'n, wie solche saubre«Herren die Stelle der Apostel einnehmen wollen; und«selbst ein tsliemand kann sich kaum enthalten, seine EoU