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,, rüstung laut darüber zu bezeuge«: Wie heut zu Tage«Menschen und Dinge auf den Kopf gestellt, und anders»beurtheilt werden, als ste wirklich sind; wie man von»festen Grundsätzen, und dem ewigen Unterschied des» Rechts und Unrechts, der Vernunft und Unvernunft nichts»mehr hören will; Rechtschaffenheit nicht mehr den Eh-renmann, und Wissenichast eden so wenig den Doktor»ausmacht; die erstre lediglich von einer Kutte, und die» letztre von einem Titul ihr Patent empfängt- So j.. B.»was läßt sich, mein Rubian, zu unsern Zeiten Christus-»würdigeres gedenken, als die Schriften des Erafmus;»und was hingegen Elenderes als die Wische unsrer Thor»misten? Und doch wie diese die Stirne rümpften, den»Rüssel aufschlugen, i» den Bari brummten, mit den»Zähnen knirschten, und der Welt End verkündigten, so»oft wieder eine neue schönere Arbeit meines Destdei ms»aus Licht trat. So sind diese Schurken auf fremde Tu»»gend neidisch; schimpfen die Hummeln, im Bewußtseyn»ihrer eigenen Trägheit, auf würdigen Fleiß, und sind nir-»gends thätig als in ihrem Elemente, am Kanzeldrett,»von dem sie ihre vergifteten Pfeile nicht auf das Laster,»sondern — auf ihre Feinde schiessen. Auch hatte Papst»Alexander VI. hochheiligen Angedenkens wohl Recht,» wenn er lieber mit dem mächtigsten Monarchen als mit«einem einzigen Betelmönch kriegen wollte. Denn, sagte»er: Diese Rage herrscht über alles, da ste nichts Eige.„nes hat, und ist schuß- und stichfrey, auf welchen Fleck»du auch zielest. Und dagegen, wie grausam bedienen„sich nicht diese umgekehrten Apostel ihres Siegs, wenn»ein sogenannter Ketzer in ihre Hände fällt; ahmen ihrem»Herrn und Meister in keiner Tugend weniger als in sei-«ner eigenthümlichsten, der Barmherzigkeit, nach, und sind»in ihren Tyrannenkünsten so geschickt, daß ein ehrlicher»Mann bald lieber verdammt seyn, als bey ihnen wieder