heil anstiften könne; wie sie den Herrschenden Kopf undHerz verrücken; wie in ihrer Atmosphäre kein rechtschaffe,ner Mann mehr den Lohn der Tugend einerndten könne,das Lasier hingegen völlig straffrev ausgehe; die ihrenCreaturen, um Geld und gute Worte, was sie nur wün,schen, zuzuschanzen, und hingegen alle andern mit leerenWorten abzuspeisen wissen; wie sie, den Motten oder Rat-ten gleich, wenigstens an allem nagen, was sie nicht völ-lig aufzehren können; und mit wie viel Recht der Welt.weise Anrrsthcncs — wenn's zuletzt daraus ankäme, zwi-schen einem Raben und einem Schmeichler zu wähle» —dem erster» den Vorzug gebe, da derselbe doch nur dieTodten, dieser hingegen die Lebendigen frißt. Was dennaber noch das Unerlräglichsic sey, sche man diese Leukheimmer mit Pracht und Zierde angethan; für den Schadenden sie anrichten treflich bezahlt, mit den beßten Weinenbezecht; oder am Brettspiele sitzen, und kurz, in allenWollüsten schwimmen; erblicke sie, zum Lohn ihres ewigenNichtsthuns, meist auf dem Givsel der höchsten Ehrenstel.len s. r. „ Ja „! (fällt hier L astus ein) „ nicht wahr, z.„B. die Herren Canzellisten „ ? „Ach„! (fahrt Mi'faulfort) »wären es nur diese! Es giebt wahrlich noch ganz„andre weit trägere Hummeln, die den beßten Honig„aufzehren — und weit gefährlichere Hofschranzen; und„da setz' ich namentlich jene Fcate's oben an, welche zu-„mal, vermittels der Beichte, sich der Herzen unsrer„schwachen Fürsten bemcistern, und dieselben bereden kön-„nen, daß der Himmel für sie auf ewig verschlossen sey,„ wenn nicht ein wohlgesüttertes von Fett spiegelndes Mit„glied aus St. Dommicü oder Franciici Orden, ihnen„ solchen öffne: Denn dazu soll heut zu Tage nicht mehr„jeder goltgcweihete Priesier taugen. Nein, es muß, es„muß ein Klosiermann seyn — gleich als ob die Anferste„hung von den Todten erst mit den Klöstern aufgekommen
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