„wäret — Da vernehmen (Je alle Geheimnisse des Herrn,».wissen solche zur Leitung seines Thuns und Lassens meuösterlich zu benutzen, und gehen bann freylich sonst ver«„schwiegen damit um — ausser wenn ihnen etwa im„Kränzgen ihrer M tfuchsschwänzern beym nächtlichen Lu.„ dern ein arges Wörrgen entfährt. — Da scheuen sie sich„nicht, es der vornehmen Einfalt einzubilden, daß man„nur auf den Armen oder Schultern erwähnter zwey Heb„ ljgen zum Himmel reiten könne, oder wenigstens für ein„Paar Dutzend andächtiger Müßiggänger ein Nest müsse„gebaut, oder das alte neu ausgesteuert haben,,. Danngchr's noch ein wenig namentlich gegen die Betelmönchelos, Und nun folgt das Kapitel von den Hofinlriguen,welcher Gunst, rstcid, Habsucht, Ehrgcicz, pracht-licbc, Umgang, erkünstelte Bedürfnisse u. s. f. erzeugen.Ueber alle diese Pesten für das bisher noch so reine unver-dorbene Herz, weiß Misaul natürlich allerley schöne undtressndc Dinge zu sagen 24;). Bey Anlaß der itzt andeutichen Höfen reichsncnden Pracht und Ueppigkeit, fängtauch Castus zu lamcnriren an. „Ja, ja! daher komme„es dann, daß man heut zu Tage, die ihren Mann fönst„so gui kleidende Wolle verachte, und dafür Purpur und„Seide im Auslande kaufe. Und sollten wir, ein krier„gerfcher, ehemals alle Weichlichkeit verabscheuender Menr„fchenstamm uns nicht ohne alles Gold und Gestein beheb„fen können, und ein schlichter Rock, oder ein eisernes„Panzerhemd, uns erst itzt zum Schimpfe gereichen», ? —Nun riecht dem immer forteifernden Mi'saul mit Einsauch der Zimmet, der Saffran, der Pfeffer, u. a. exoti.fches Gewürzwerk auf. — Mit dem Umgänge hiernächst(meint er) scy's auch eine schlüpfrige Sache, und kenneer mehr Leuthe die in schlechter Gesellschaft schlimmer,als solche, die in der guten besser geworden; und verwelkezumal jene kostbare Blüthe jugendlicher Unbefangenheit
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