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Wie weit ist alles dieses vom Hebräischen und Grie-chischen , und wie fern von unsern Schulwissenschaftenführet nicht was wir wirklich wissen sollten —So lehredenn jeder Hebräisch und Griechisch , doch seine Mutter-sprache zuerst , doch die Geschichte seines Vaterlands vorder Geschichte der Juden und Spartaner , und das Ein-fache , Sanfte, Sittliche der Religion vor allen Wortfor-schungen und Grübeleycn. Jeder nur vernünftige Mannkann durch die Einfalt seiner Tugend, und durch denZauber einer tröstenden und duldenden Religion, mehrHerzen gewinnen als der ungläubige Grübler nicht zuverführen weiß. Darin» bestehet also die Macht desDolkslehrers, daß er durch Tugend und Religion die Her-zen zu bezaubern wisse. Durch die natürliche Kraft die-ser Gottheiten wird er über die gefährlichsten Trugschlüsseeines Hume (dessen Begriffe in ihrem Zusammenhangdoch nie unter den Pöbel kommen können,) einen ge<wissern Sieg davon tragen , als wenn er mit ähnlichenWaffen stritte.
Wer fühlt nicht, daß ich hier zwischen Klippen segle,wo auf der einen Seite das Beßte des Vaterlands, undauf der andern alte Einrichtungen so vieles crfodern,daß hier die größte Klugheit nöthig ist um nicht zu schei-tern ? Wären wir noch in jenen dunkeln Zeiten, wo derDerfolgungsgeist jeden freyen Gedanken mit einem Schei-terhaufen , oder aufs Beßte mit schleichenden Natter-bissen bezahlte, so wäre es gefährlich — auch an Schul-aberglauben sich zu vergehen. Allein dieser Schutzgeistder Barbare» ist bey dem Lichte der Aufklärung ver-schwunden , und wo er sich zeiget nur lächerlich.
Pour kormer de jeunes Ecclesiaßiques , sagt Sonnet,il saut que vous poffediez d l habiles Profeffeurs. L’ac-croiffement des lumieres , les progres de la Philosophie,les affauts des Incredules , exigeut une Reforme