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Schweitzersches Museum. 1785. Zweyter Jahrgang.
Entstehung
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nelle für die Nachäffet- ihrer Schreibart geworden sind.In unsern so seichtdenkenden Zeiten aber wird sein?schwerfällige Art nicht der Vernunft, sondern der Leichtsinnigkeit weichen müssen.

Eine sehr nützliche Moral wäre diejenige, welche diebesondern Pflichten , nicht des Menschen noch des Bür-gers überhaupt > sondern des Bürgers einer einzelen Na-tion darstellen würde. Denn , so wie jeder einzrle Mannsich eigene Pflichten machen muß , die aus dem Eigen-thümlichen seiner Lage entstehen , so hat auch jede Na-tion ihre besondre Sittenlehre/ oder eigene Anwendungs;regeln der Moral , die aus ihren besondern Verhältnis-sen entspringen. Ein solches Werk aber wäre besser vornGeschichtschreiber als vom Metaphysiker verfaßt, und einnützliches Resultat der Geschichte selbst. Mein die Men-schenkunde ist noch so unbearbeitet , es werden so weni-ge philosophische Versuche in dieser Experimentalwissen-schaft angestellt; zwischen den psychologischen Wahrhei-ten des einsamen Gelehrten und den zerstreuten Beobach-tungen des uugclehrten Weltmanns ist eine s« ungeheureKluft , daß die abgezogenen Begriffe selten praktische An-wendungen / und die einzelnen Beobachtungen wenigeEntwickelungen und allgemeine Grundsätze gewähren.Daher ein la Bruzwre die Psychologie wenig erweiterthgt, und auch der größte Psycholog einem Mokiere nochin unsern Zeiten unnütz wäre.

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Auch wird in unsrer Akademie die phpstk wie die Mo-ral zwey Lehrern übergeben, davon der eine die Dog-matische der andre die Expcrimertalphysik und die Ma-thematik dozieret; und diese Abtheilung hatte ohne aus-serordentliche Umstände noch Jahrhunderte fortgedauert.Eben der Geist, der die Moral und die Theologie inverschiedene Wissenschaften spaltete , fand auch Mittel