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würden^aber das Werk der Zeit oder der Noth seyn, undwenig auf den Geist der Nation , höchstens auf denClerus etwas wirken. So laßt ein alter ehrwürdigerBaum der vor Jahrhunderten gepflanzet war, und wovon Zeit zu Zeit etwa ein Zweig gepfroft ward , nachund nach vor Alter feine Aeste fallen , und treibt wohlnoch einige fchwache Sprößlinge; aber keine Kunst istvermögend ihm neues Leben einzuhauchen. Die Akade-mie, die vor zweyhundcrt sieben und fünfzig Jahren al-lein für Geistliche gestiftet war, wird dem Willen ihresStifters getreu bleiben, und noch Jahrhunderte langbeweisen: Daß der Geist eines Corps seine Seele ist,die es nicht anders als mit seinem Leben verlieren kann.Sturm und Ungewitter können einige Zweige beugen odergar brechen ; der Stamm aber bleibt unerfchüttcrt,oder wenn er wanket ist sein Leben schon dahin.
Zu S. 94o. I. u. s. f. Da die Examina der politischenAkademie anders als die nun üblichen müssen eingerich-tet seyn , so wird es nicht uudienlich scheinen , einige Ge-danken darüber zu wagen.
Wo vier Lehrer waren, würden die Schüler, die nur eine einzigeWissenschaft lernen wollten, ju einer vierfachen Probe gehalten. Die-jenigen so unter zweyen Lehrern studierten , müßten unter jedem Leh-rer auch eine doppelte Prob ablegen ; wer unter dreyen stnhnde, müßtesich unter einem von diesen Lehrern zu einer doppelten, unter denzwey andern aber zu einer einfachen Probe bequemen, u. s. f. Was ein-fache , doppelte Probe wäre, könnte jeder Professor leicht bestimmen.Den Offizieren würde ein besonderes Pensum vorgeschrieben , welchesihrem Stand und ihren Beschäftigungen angemessen wäre: So auchdenjenigen die in den Büreaur arbeiten. Die Eramina würden vonden Professoren oder Oberlehrern gehalten. Wer nicht damit zufrie-den wäre, konnte ein zweytes Eramen in Gegenwart der Commjßionbegehren, u. s. f. Die Prüfungen sollten auf den, Rathhaus geschehen.