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Schweitzersches Museum. 1785. Zweyter Jahrgang.
Entstehung
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sten Lebensbedürfnisse zu gönnen , um sich selbst dieMittel nicht zu rauben , wodurch allein die Caffen desLandesherren bereichert werden können, und damit nichtetwann zu wenig könftige Marssöhne anwachsen.*) üaberdics führt die Geschwindigkeit womit gewöhnlich ingrossen Königreichen Mißbrauche, oft nur vermeinte,abgeschaft, und Reformations - Systeme durchgesetzt wer-den , auf die begründete Vermuthung, daß letztere nichtmit der unermüdeten Gedult, welche jede wichtige Ver-änderung in Regierungsgrundsatzen, wenn sie auf dieDenkart des Volks dauerhaft würfen soll, erfode-rct, durchgedacht, sondern bloß die Frucht wenigerallgemeiner , übel verdauter und den Umstanden sel-ten angemessener Maximen seyen. Vielleicht ist wurk-lich die Langsamkeit der Republicken in Berathschla-gungen und Entschlüssen einer gänzlichen Umschmelzungder NationaldenkenSart sonstiger als die rasche aber sooft unbesonnene Allgewalt der Könige. Daß diese we-nigstens in den weitläufigen Staaten , wo die Mor-genröthe der Aufklärung die Hierarchie so plötzlich ver-drängt haben soll , nicht tief und nach Wunsch auf dieHerzen und Gesinnungen des Volkes würfe, beweisenauch hauptsächlich die vielen neuen und despotischen Edik-te gegen Auswanderungen der Unterthanen. Diese kom-men doch nicht daher, daß letztre glücklich und mit dengemachten Veränderungen zufrieden sind? Denn sonstwürden sie sich keine Vertauschung ihres Wohnsitzes wün-schen ; und warum sollte inan sie ihnen auch verbieten?Wenn Einwohner von Republicken ebenfalls auswandern,so wird ihnen die Regierung dies schwerlich verbieten,

*) Vielleicht hebt sie Klöster auf, bloß um die ungeheuren Sum-men , welche durch diese Finanzoperation eingeerndet werden, auf»cue Eroberungen verwenden, und den wohlgema'stcten Kapuzinerin den Soldaten - Reck stecken zu können.