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Bürgerst« der Führung der öffentlichen Geschäfte mehroder weniger nehmen, weil sie alle ihren grösseren undgeringeren Einfluß auf dieselben fühlen, ist der Grund-pfeiler worauf diese Hauptmaxime gebaut ist. Jedemmuß nach seinen Einsichten das Schicksal des Vater-landes am Herzen liegen, weil er nicht, wie so viele Mo-narchienbürgcr, ein müßiger Zuschauer zu bleiben gezwun-gen , sondern gleichsam verpflichtet ist , ehrgeitzigcn Ab-sichten andrer im Wege zu stehen, sobald dem Staateeiniger Nachtheil daraus erwachst. Hieraus laßt sicherklären warum stehende Armeen in jeder nicht ganz oli-garchischen Republick jederzeit so verhaßt gewesen sind.Ihre Bürger wußten wol , daß der Nutzen, den diesegegen auswärtige Feinde in Kricgszeitcn leisten , dieGefahr lange nicht aufwiege, welche in Friedenszeitcndie Freyheit im Inneren des Staates dadurch lauft;und überhaupt, baß die Sicherheit eines Staates gegenAuswärtge nur dannzumal ein recht schätzbares Gutsey, wenn er in seinem Innern glücklich und blühendist, welches grosse stehende Heere nicht leicht Massen.Sie zogen daher weislich dem fortdaurende» Elend, inwelches eine militärische Verfassung auch heut zu Tagdie fruchtbarsten und von der Natur am meisten begün-stigten Reiche versetzt, weil die Früchte des Landbausund der Industrie dem Soldatenstande aufgeopfert wer-den müssen, die allerdings grössere Ungewißheit derFolgen vor, in welche ohne jene Schutzwehr discipli-nierter Armeen ein Krieg mit einem ehrsüchtigen Nach-bar sie versetzen kann. Dies können sie um so viel eherthun weil Patriotismus doch jederzeit oft über Taktickgesiegt, und noch neuerlich das Beyspiel von Amerikabewiesen hat daß auch die heuligc Art Kriet zu führenin dieser Rücksicht kein unübersteigliches Hinderniß sey.Die Last eines kostbaren Krieges ist überhaupt immer